Satzung

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Satzung des red:dogs e.V. Landsberg

 

Fassung vom 25.04.2013

 

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform

(1) Der Verein führ den Namen red:dogs e.V.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in 86932 Pürgen und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Landsberg einzutragen. Nach Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz „e.V.“.

 

§ 2 Zweck des Vereins

(1)  Zweck des Vereins ist die Förderung des Rettungs- und Suchhundewesens und der Einsatz von helfenden Suchhunden im Dienste des Menschen (Hunde suchen Menschen, Hunde suchen Tiere, Hunde suchen Objekte) und als Therapieunterstützung und Begleitung bedürftiger Personen ( tiergestützte Erlebnispädagogik, Einsatz in Kinder- und Seniorenheimen u.ä.) sowie die Förderung des Tierschutzes im Allgemeinen.

(2)  Der Satzungszweck des Vereins wird verwirklicht durch regelmäßige Ausbildung von Hund und Hundeführer gemäß den vereinseigenen Ausbildungsrichtlinien sowie dem ausschließlichen Einsatz von gemäß der vereinseigenen Prüfungsordnung für einsatztauglich befundenen Hunden, Hundeführern und Helfern.

(3)  Die Verwirklichung des Zwecks erfolgt mittels Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Zuwendungen, Erlösen aus Veranstaltungen sowie Eigenleistungen der Vereinsmitglieder. Vorraussetzungen und Fördermaßnamen werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.

 

§ 3 Aufgaben des Vereins

(1)  Finanzierung, Unterstützung und Unterhaltung eines Therapie-/ Erlebniszentrums.

(2)  Finanzierung, Unterstützung und Organisation von Erlebnisevents mit ausgebildeten Erlebnis- oder Rettungshunden für kranke, behinderte oder bedürftige Kinder und deren Geschwisterkinder

(3)  Finanzierung und Durchführung  wissenschaftlicher Erkenntnisse, Forschungen im Zusammenhang mit den Zielen und Aufgaben des Vereins, deren Verwendung und Weitergabe an andere Institutionen, Öffentlichkeit und wissenschaftlichen Einrichtungen

(4)  Beratungen, Seminare, Schulungen, Vortragsarbeit und Veranstaltungen zu naheliegenden Themen:

 

a) Tiergestützte Erlebnispädagogik

b) Suchhundewesen (Menschen, Tiere, Objekt, Signalhunde)

c) Hundeerziehung
d) angewandten Hundetherapieformen im Strafvollzug, Geriatrie, Arbeit mit Kindern, Autisten etc.
e) Umfassende Öffentlichkeitsarbeit über die Ziele und Tätigkeiten des Vereins, um dessen Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit zu steigern.
f) Sonstige Maßnahmen, die der Verwirklichung der oben genannten Zielsetzungen dienen

 

Es besteht kein Rechtsanspruch Dritter hinsichtlich der Durchführung und Realisierung der vorgenannten Aufgaben.

 

§ 4 Gemeinnützigkeit

(1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2)  Die Mittel des Vereins werden nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und auch keine sonstigen Zuwendungen. Vereinsämter sind ehrenamtlich auszuüben.

(3)  Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 5 Mitgliedschaft

(1)  Mitglied des Vereins können volljährige natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften werden

(2)  Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch schriftlichen Antrag an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Im Falle der Ablehnung des Aufnahmeantrages kann der Bewerber um die Mitgliedschaft die Mitgliederversammlung des Vereins anrufen, die dann über die Aufnahme entscheidet. Der Rechtsweg wird durch vorstehende Regelungen nicht ausgeschlossen.

 

§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft

(1)  Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, Erlöschen der Rechtspersönlichkeit, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

(2)  Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende einzuhalten ist.

(3)  Ein Mitglied kann durch den Vorstand, der hierüber Beschluss zu fassen hat, aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied

a) eine Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung mit einer Fristsetzung von mindesten vier Wochen nicht bezahlt hat,

b) den Verein geschädigt oder sonst gegen seine Interessen schwerwiegend verstoßen hat,

c) in seiner Person einen sonstigen wichtigen Grund verwirklicht

 

Vor Beschlussfassung über die Ausschließung ist dem auszuschließendem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschließungsbeschluß ist schriftlich zu fassen und zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen die Ausschliessung kann das auszuschliessende Mitglied die nächste anstehende Mitgliederversammlung anrufen, die über den Ausschluss entscheidet. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen in diesem Fall die Mitgliedschaftsrechte des auszuschliessenden Mitglieds. Der Rechtsweg wird durch vorstehende Regelungen nicht ausgeschlossen.

 

§ 7 Beiträge

(1)  Die Mitglieder leisten einen Jahresbeitrag, dessen Höhe der Selbsteinschätzung eines jeden Mitgliedes überlassen bleibt, der jedoch nicht unter dem von der Mitgliederversammlung festzulegenden Mindestbeitrag liegen darf.

(2)  Für das Jahr des Vereinsbeitritts ist der volle Jahresbeitrag zu bezahlen. Die Festsetzung der Fälligkeit und Zahlungsweise des Beitrags obliegt dem Vorstand. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen stunden oder bestimmen, dass der Beitrag in anderer Form als durch Geldzahlung erbracht wird.

 

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 9 Vorstand

(1)  Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern, dem ersten Vorsitzende, dem zweiten Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.

(2)  Der Verein wird gerichtlich und aussergerichtlich durch jedes Vorstandsmitglied einzeln vertreten Im Innenverhältnis wird festgelegt, dass die übrigen Vorstandsmitglieder von ihrem Vertretungsrecht nur dann Gebrauch machen werden, wenn der erste Vorsitzende beziehungsweise der zweite Vorsitzende verhindert sind.

(3)  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, aus der Mitte der Mitglieder gewählt. Er bleibt bis zur wirksamen Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so können die verbleibenden Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen benennen.

(4)  Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder zwingende gesetzliche Vorschriften einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Vorstand führ die laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat dabei vor allem folgende Aufgaben:

 

a)    Vorbereiten und Durchführung von Einsätzen im Sinne des Vereins

b)   Vorbereiten der Mitgliederversammlungen und Aufstellend der Tagesordnung

c)    Einberufen der Mitgliederversammlung

d)   Ausführen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

e)   Unterrichten der Mitglieder über die Vereinsangelegenheiten, insbesondere durch Erstellung eines Jahresberichtes.

 

(5)  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom zweiten vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich oder elektronisch einzuberufen sind. Die Mitteilung einer Tagesordnung ist nicht erforderlich. Eine Einberufungsfrist von einer Woche ist einzuhalten. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Vorstandssitzungen werden vom ersten Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit vom zweiten Vorsitzenden, geleitet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschliessenden Regelung erklären. Über die Beschlüsse des Vorstands ist Protokoll zu führen, dass durch den Sitzungsleiter zu unterschreiben ist.

(6)  Dem Vorstand wird gestattet, einzelne bzw. alle ihm übertragenen Geschäftsführungstätigkeiten gegen Entgelt an eine/n oder mehrere Dritte/n zu übertragen.

  • Reisekosten und Aufwandsentschädigungen für Mitglieder und ehrenamtliche Helfer werden, sofern erforderlich, vom Verein übernommen, sofern diese bei Projekten oder Veranstaltungen zu Gunsten des Vereins eingesetzt sind.
  •  Notwendige Einsatzkleidung sowie Einsatzausrüstung für ausgebildete Hunde und Hundeführer werden vom Verein gestellt.
  •  Dem Vorstand kann  im Rahmen des § 3 Nr. 26 a EStG eine Aufwandsentschädigung i.H. von 720.-­‐ € pro Jahr gezahlt werden.
  •  Angestellte des Vereins (Geschäftsstelle, Sekretariat, Buchführung etc.) erhalten angemessene Vergütungen auf der Grundlage eines Dienst- oder Arbeitsvertrages.

 

§ 10 Mitgliederversammlung

(1)  Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied des Vereins bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.

(2)  Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:

 

a)    Entgegennehmen und Genehmigen des Jahresberichts des Vorstands

b)   Entlasten des Vorstands,  Kassenprüfers und Schriftführers

c)    Wählen und Abberufen von Mitgliedern des Vorstandes

d)   Festsetzen der Höhe des Mindestjahresbeitrages

e)   Beschließen über die Aufnahmeanträge auf Antrag von Betroffenen, deren Aufnahme vom Vorstand abgelehnt wurde und/oder als Mitglied vom Vorstand ausgeschlossen wurde.

f)     Ernennen von Ehrenmitgliedern

g)   Beschließen über grundlegende Entscheidungen über Fördermaßnamen des Vereins und – auf Antrag des Vorstandes über das Festlegen der Förderordnung

 

(3)  Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den ersten Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den zweiten Vorsitzenden. Die Einberufung muss mindestens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einberufung folgenden Tag. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein Fünftel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen beim Vorstand schriftlich beantragt.

(4)  Spätestens sieben Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied beim Vorstand schriftlich die Ergänzungen der Tagesordnung um weitere Angelegenheiten außer Satzungsänderungen beantragen. Die Tagesordnung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung durch den Versammlungsleiter entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(5)  Jede ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit durch Gesetz oder diese Satzung keine abweichenden Mehrheiten vorgeschrieben sind. Enthaltungen werden als nicht erschienen Stimmen gewertet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Bei Wahlen entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Die Abstimmungsart bestimmt der Versammlungsleiter. Bei Wahlen ist schriftlich und geheim abzustimmen, soweit nicht die Mitgliederversammlung eine andere Art der Abstimmung beschließt.

(6)  Die Versammlungsleitung obliegt dem ersten Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit dem zweiten Vorsitzenden.

(7)  Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu hinterlegen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 11 Geschäftsjahr, Rechnungsprüfer

(1)  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr, es endet am 31.12. des Jahres der Vereinsgründung.

(2)  Die Kasse des Vereins wird jedes Jahr durch einen oder mehrerer von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer prüfen, ob die Verwendung der Vereinsmittel den Vorgaben der Satzung entsprach und die Buchführung des Vereins ordnungsgemäß erfolgte. Hierüber haben die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

 

§ 12 Satzungsänderungen, Vermögensanfall bei Auflösung

(1)  Eine geplante Änderung der Satzung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung der Mitgliederversammlung bekannt gemacht werden. Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(2)  Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt unter Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen. Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder dem Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung mitzuteilen.

(3)  Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zwecks des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine von der Mitgliederversammlung zu bestimmende Einrichtung des Rettungshunde – oder Therapiehundewesens. Der Anfallberechtigte hat das ihm anfallende Vermögen unmittelbar und ausschliesslich für die ausgewiesenen Zwecke entsprechend dem gemeinnützigen Vereinszweck zu verwenden.

 

Die Satzung der Gründerversammlung wurde in der Mitgliederversammlung vom (25.04.2013) geändert.


Kontakt:

Rovena Langkau

Weilheimer Str. 5

86932 Pürgen

Tel: +49 172 8 66 33 99

Email: info (at) red-dogs.de

Spendenkonto red dogs e.V.:

KtoNr. 220 809 15

BLZ: 700 520 60

Sparkasse Landsberg-Dießen

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